Die Idee ...

Ich möchte Ihnen ein Konzept vorstellen, mit dem tausende Piloten in der Lage sind, ein nagelneues Flugzeug zu fliegen, ohne Eigentum und Kapitalbindung. Zu günstigen Preisen, mit ständiger Verfügbarkeit.

Wenn Sie nicht zu der Schicht gehören, die das nötige Kleingeld für ein eigenes Flugzeug hat, die Fliegerei aber trotzdem Ihr Hobby ist oder Sie sie sogar beruflich nutzen, dann bleiben Ihnen nur wenige Möglichkeiten ein Flugzeug zu chartern: Vereine, kommerzielle Vercharterungsbetriebe (z.B. Flugschulen), private Vercharterer oder eine Haltergemeinschaft.

Die meisten Privatflieger sind in Vereinen organisiert. So können die Kosten für eine Flugstunde auf einem erträglichen Niveau gehalten werden. Nachteilig ist hierbei meist das Alter und die Verfügbarkeit der Flugzeuge. Denn immer genau dann, wenn Sie fliegen möchten war bereits jemand schneller. Darüber hinaus wird häufig auch erwartet, daß die Mitglieder dann und wann mal das Flugzeug waschen, polieren oder sogar bei Wartungsarbeiten mithelfen.

Chartern Sie bei gewerblichen Vercharterern, ist das Problem der Verfügbarkeit nicht ganz so hoch, aber wenn schönes Wetter ist, sind dennoch alle Flugzeuge weg. Waschen und arbeiten müssen Sie dort nicht, aber dafür zahlen Sie in der Regel auch einen erheblichen Preis und neueren Datums sind die meisten Flugzeuge trotzdem nicht. Haltergemeinschaften sind für viele auch keine Alternative. Sie können sich dann zwar Ihr Flugzeug "aussuchen", aber teilen es mit den anderen Miteigentümern und die umgerechneten Kosten je Flugstunde sind bei geringer Auslastung auch bei älteren Flugzeugen nicht gerade niedrig.

Aber welche Alternative gibt es?

Da die Fixkosten eines Flugzeugs (Halterhaftpflicht, Kasko-Versicherung, Passagierhaftlicht, Jahresnachprüfung, etc.) relativ hoch sind, muß die Auslastung im Jahresdurchschnitt so hoch sein, daß der Flugstundenpreis niedrig gehalten werden kann. Bei neuen Flugzeugen, z.B. einer Cessna 172R Skyhawk, ist dies natürlich  mehr als bei älteren Modellen, weil hohe Anschaffungskosten hinzukommen. Um beispielsweise genau diese nagelneue Cessna 172R erschwinglich zu machen, müssen damit deutlich mehr als 500 Stunden pro Jahr geflogen werden. Diese Zahlen erreichen Sie im Verein oder in einer Flugschule natürlich nicht. Selbst wenn Sie es schaffen sollten, haben sie erneut das Problem der Verfügbarkeit.

Es muß also einen Luftfahrzeugpool geben, der so viele Flugzeuge umfaßt, daß die Auslastung bezogen auf ein einzelnes Luftfahrzeug entsprechend hoch ist, aber insgesamt immer noch ausreichend Flugzeuge verfügbar sind, um annähernd 100% Verfügbarkeit zu erreichen. Dazu brauchen Sie jedoch hundert und mehr Flugzeuge, die an unterschiedlichsten Flugplätzen stationiert werden und ggf. dort wo sie benötigt werden, zur Verfügung gestellt werden.

Je mehr Flugzeuge im Pool sind, desto unwahrscheinlicher wird es, daß bei Bedarf kein Flugzeug zur Verfügung steht. Es muß jedoch auch gewährleistet sein, daß die Auslastung hoch genug ist (500 Stunden und mehr je Luftfahrzeug), damit die Preise attraktiv niedrig bleiben. Wenn wir von einem durchschnittlichen Privatpiloten ausgehen, der ca. 20 Std. pro Jahr fliegt, bedeutet das bei einer Auslastung von ca. 500 Stunden je Flugzeug ca. 25 Piloten. Um die Verfügbarkeit hoch zu halten, benötigen wir viele Luftfahrzeuge (mehr als 100), damit jedem Piloten jederzeit ein Flugzeug zur Verfügung steht. Es müssen also mehr als 2500 Piloten an diesem Konzept interessiert sein, bevor es realisiert werden kann.

Jeder möchte die tollen, modernen glänzenden neuen Flugzeuge zu absoluten Spitzenkonditionen fliegen und jeder möchte dann fliegen können, wenn er Zeit hat und nicht darauf angewiesen sein will, sich Wochen vorher in Vormerklisten einzutragen. Helfen Sie also mit, zukünftig günstig fliegen zu können, erzählen Sie allen Ihren Bekannten von diesem Projekt und unserer WebSite und nehmen Sie an unserer Umfrage teil.